





Mit dem Manifest mahnte zehn Jahre vor der Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich zum Teil schon seit langem mit Problemstellungen von Migration und Integration beschäftigt hatten, eine aktive und konzeptorientierte deutsche Zuwanderungs- und Integrationspolitik an. Getragen war der Aufruf von der Sorge über eine mangelnde und letztlich mangelhafte politische Gestaltung der Einwanderungs- und Niederlassungsprozesse und ihrer Folgen, zu denen damals auch eine grassierende Fremdenfeindlichkeit und damit in Zusammenhang stehende Gewalttaten gehörten.