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Politische Essays
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Freudenberg Stiftung
Das Manifest erzielt Wirkung
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Das in großer Auflage verbreitete und z. B. auch Bundestagsabgeordneten übergebene Manifest setzte in der Debatte um Migration und Integration in der BRD maßgebliche Akzente. Es fand Eingang in die Diskussionen in Politik, Medien und Wissenschaft. So flossen seine gesellschaftspolitischen Gedanken zum Beispiel über Klaus J. Bade als Mitglied der Kommission in die ökumenische Migrationsdenkschrift der beiden christlichen Kirchen von 1997 ein: „ …und der Fremdling, der in deinen Toren ist. Gemeinsames Wort der Kirchen zu den Herausforderungen durch Migration und Flucht. “
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Mit dem Manifest mahnte zehn Jahre vor der Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes eine Gruppe von Wissenschaftlern, die sich zum Teil schon seit langem mit Problemstellungen von Migration und Integration beschäftigt hatten, eine aktive und konzeptorientierte deutsche Zuwanderungs- und Integrationspolitik an. Getragen war der Aufruf von der Sorge über eine mangelnde und letztlich mangelhafte politische Gestaltung der Einwanderungs- und Niederlassungsprozesse und ihrer Folgen, zu denen damals auch eine grassierende Fremdenfeindlichkeit und damit in Zusammenhang stehende Gewalttaten gehörten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Neue Reihe des RfM


Seit April 2007 publiziert der RfM eine neue Reihe. Namhafte Autoren analysieren in aktuellen politischen Essays Entwicklungen der Migrations- und Integrationspolitik. Die Beiträge finden Sie hier.

 

 

 

 

 

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