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Politische Essays
Eine Vernetzung der Wissenschaft wird für notwendig befunden
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Es war gelungen, die Mängel in der Gestaltung von Zuwanderungs- und Integrationspolitik in das öffentliche Bewusstsein zu heben. Ein überfälliger, zwar seit Jahren immer wieder angemahnter, aber nie kontinuierlich in Gang gekommener Diskussionsprozess war damit angestoßen. Um diesen Prozess und seine Entwicklung nachhaltig kritisch zu begleiten, bedurfte es nach Ansicht der initiierenden Wissenschaftler um Klaus J. Bade jedoch eines dauerhaften und tragfähigen Verbunds von Migrationsforschern als Plattform. Von ihm aus sollte der kritische und konstruktive Dialog mit Politik und Öffentlichkeit über die Herausforderungen, die mit Migration und Integration verbunden sind, und ihre angemessene Gestaltung auf Dauer gestellt werden.
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Ein solcher Verbund – dies wurde von Beginn an unterstrichen – sollte mehr sein als eine Vernetzung von Datenbanken und Dokumentationsstellen. Ziel war vielmehr eine „Vernetzung der Köpfe" im Forschungsfeld von Migration, Integration und interkulturellen Beziehungen. 1997 entschloss sich daher der Kern der Wissenschaftlergruppe, die drei Jahre zuvor das „Manifest der 60“ verfasst hatten, sich im „Rat für Migration“ (RfM) zusammenzuschließen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Reihe des RfM


Seit April 2007 publiziert der RfM eine neue Reihe. Namhafte Autoren analysieren in aktuellen politischen Essays Entwicklungen der Migrations- und Integrationspolitik. Die Beiträge finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

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