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Der Rat präsentiert sich der Öffentlichkeit
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Bereits in seinen ersten Empfehlungen vom Herbst 1998, die sich auf grundlegende Gedanken der „Manifest"-Gruppe stützten, formulierte der Rat wesentliche Anforderungen an eine zukünftige Migrations- und Integrationspolitik der Bundesregierung: Eine gezielte Steuerung und Gestaltung der Zuwanderung, eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, Förderung der Integration und eine Abkehr von der Praxis, Ausländer nur unter sicherheitspolitischem Aspekt zu betrachten. Diese Forderungen flossen über Klaus J. Bade als Mitglied der Sachverständigenkommission beispielsweise ein in den Ende 2000 von der Bundesregierung freigegebenen Bericht zur „Lage der Familien ausländischer Herkunft in Deutschland".

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Am 7. Juli 1998 stellte sich der Rat im Wissenschaftszentrum des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in Bonn der Öffentlichkeit vor. Grundlage seiner Arbeit war ein von Klaus J. Bade entwickeltes Konzept zur wissenschaftlich fundierten kritischen Politikbegleitung. Fernziel war, dass der Rat sich aus etwa 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit interdisziplinären und internationalen Verbindungen zusammensetzt. So sollte ein Netzwerk gebildet werden, das durch seine Expertise alle wichtigen Bereiche der Zuwanderung und der damit verbundenen Fragen und Herausforderungen abdeckt. Es sollte als Ansprechpartner insbesondere für Politik, Justiz und Verwaltung aber auch für andere Interessierte und Betroffene dienen. Leitlinie des Rates war – im Anschluss an die im „Manifest der 60“ formulierten Positionen – eine informierte kritische Politikbegleitung in Fragen von Migration und Integration. In der Gründungsphase wurde der RfM von Michael Wollenschläger geleitet, Klaus J. Bade entschied sich, dahinter als zweiter Vorsitzender zu fungieren. Die Deutsche UNESCO-Kommission in Bonn übernahm die Schirmherrschaft über das neu gegründete Gremium.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Reihe des RfM


Seit April 2007 publiziert der RfM eine neue Reihe. Namhafte Autoren analysieren in aktuellen politischen Essays Entwicklungen der Migrations- und Integrationspolitik. Die Beiträge finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

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